Private Altersvorsorgen, Riester und Co.
Die private Altersvorsorge funktioniert grundsätzlich auf freiwilliger Basis. Niemand ist dazu verpflichtet sich privat versichern zu lassen, sei es durch eine Riester-Rente oder anderen Versicherungsformen. Man unterscheidet außerdem zwischen staatlich geförderten Vorsorgen und staatlich nicht geförderten Vorsorgen. Die Riester-Rente ist hier eine Möglichkeit, um staatlich geförderte Versicherungen in Anspruch zu nehmen.
Staatlich nicht geförderte Vorsorgen umfassen Aktienfonds, Sparpläne und auch den Immobilienbesitz. Bewohnt man diese selbst, so erspart man sich die monatlichen Mietkosten. Vermietet man jedoch eine Immobilie, so erhält man üblicherweise aus den Mietüberschüssen jene finanzielle Mittel, um sich seinen Lebensabend dadurch als quasi Rente finanzieren zu können.
Aktienfonds und Sparpläne werden von Kreditanstalten (Banken) angeboten. Die Beiträge werden dabei in verschiedene Fonds umgeleitet. Auf der einen Seite ermöglicht diese Form der Altersvorsorge auch eine höhere Rendite, wobei man nie das erhöhte Risiko auf der anderen Seite außer Acht lassen sollte.
Wichtig zu bemerken ist auch der Umstand, dass nur staatlich nicht geförderte Renten auch vererbbar sind. Eine Vermögenserhöhung die über Generationen verteilt wird, ist also nur durch Immobilien, Fonds und Co. möglich. Wer zum Beispiel eine geförderte Riester-Rente abschließt, der hat keine Möglichkeit der Weitergabe dieser.
Auf der anderen Seite hat man aber auch den Vorteil, dass sie nicht gepfändet werden darf. Vererbbar ist sie nur dann, wenn der Todesfall während der Phase des Einzahlens auftritt.
Grundsätzlich kann man sagen, dass nicht geförderte Vorsorgen immer mit ein bisschen mehr Risiko verbunden sind, wobei der Besitz einer Immobilie hier weitestgehend die Ausnahme darstellt, da sie auch selbst genutzt oder vermietet werden kann. Die Vorteile liegen aber klar auf der Hand, denn die Vermögenserhöhung über Generationen hinweg, sowie die Ertragsmaximierung ist bei nicht geförderten Angeboten doch deutlich höher.
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