Versicherungen warnen per SMS vor Katastrophen
Dass Versicherungen Spezialisten darin sind, sich und anderen etwas zu finanzieren, das in der Not hilft, das ist wohl klar und liegt im Sinne der Versicherung selbst. Aber Österreichs Versicherungen gehen noch einen innovativen Schritt weiter. Die UNIQA zum Beispiel und die Raiffeisen Versicherung stehen für Kundennähe und für wirkliche Sicherheit. Wie sie dieses begehrenswerte Image aufgebaut haben? Ihr Erfolgsrezept ist ebenso einfach, wie nützlich: sie warnen Kunden direkt vor drohenden Gefahren, wie zum Beispiel vor Sturm und Unwetter. Und das per SMS. Sie geben gleich dazu auch Ratschläge, wie sich Schäden und persönliche Gefahren am besten vermeiden lassen, was bei den Kunden dieser Versicherungen sehr gut ankommt. Für die Versicherungen hat das selbstverständlich den Vorteil, dass wahrscheinlich weniger Schäden bezahlt werden müssen. Aber die Kunden dieser Versicherungen sehen das nicht als Pfennig- Fuchserei ihrer Versicherung, sondern ganz im Gegenteil als praktische Kundennähe. Jedem Hausbesitzer ist es lieber, sein Haus vor Schäden durch Wassermassen schützen zu können und keine Reparaturen vornehmen lassen zu müssen.
Wer möchte schon aus seinem Haus ziehen wegen Renovierungsarbeiten, nur damit die Versicherung nicht weniger bezahlen muss? Die Kunden fühlen sich endlich verstanden und auch wirklich ein wenig sicherer. Was kaum jemand weiß, der nicht selbst Kunde der UNIQUA Sachversicherungs AG oder der Raiffeisen Versicherung ist, ist, dass dieses System schon seit 2004 genutzt wird. Bei den letzten Hochwassern hat es gute Dienste geleistet. Inzwischen setzen immer mehr Versicherungen auf die Information durch SMS. Die Informationen kommen übrigens direkt von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Die kann Unwetter- Warnungen zwischen 6 Stunden und 30 Minuten vor dem tatsächlichen Sturm oder Regen aussprechen. Ob man dann in der Nähe seines Hauses ist und wie viel man retten kann, ist eine andere Sache. Tatsache aber ist, dass bei den letzten Katastrophen viele Schäden vermieden werden konnten und das ist gut so. Für alle.