Umstrittenes Großstadtleben

Das Leben in einer Großstadt ist oftmals gekennzeichnet von Hektik und Lärm. Meist drängen sich Millionen von Menschen auf engem Raum in Hochhäusern und großen Wohnblocks. Für Einfamilienhäuser und private Grünflächen herrscht in Großstädten oftmals kein Platz mehr vor. Auch die Schweiz mit ihren wenigen Großstädten stellt hier keine Ausnahme dar. Platz wird knapp, und der Wandel der Zeit bringt auch hier die Notwendigkeit mit sich, immer neuen Raum gewinnen zu wollen, für immer neue und größere Immobilienprojekte. So schwinden kleine Parks, oder schrumpfen große Grünanlagen, und weichen so zwangsläufig der Moderne. Einer Moderne, die nicht umstrittener sein könnte in so manchen Augen vieler Bürger. Besonders alte Menschen können sich nur schwerlich mit dem Verlust altgewohnter Umgebung abfinden. Bereits die Entscheidung, einige Parkbäume zu fällen, stieß bei einigen Berner Bürgern auf starke Ablehnung. Die Bäume in Bern waren deren Meinung nach Jahrzehnte gewachsen, wie im Übrigen auch das Leben der vorangegangenen Generationen an Stadtbewohnern.

Die Schaffung von größerem Wohnraum klingt zwar nicht immer logisch, stellt allerdings eine absolute Notwendigkeit dar. Nimmt man die städtischen Wohnbedingungen in Brasilien zur Hand, muss man feststellen, dass die Bevölkerungsdichte von Jahr zu Jahr zunimmt. Selbiges ist auch in Asien und Indien der Fall. Die europäischen Stadtplanungsprobleme muten sich daher in solchen Gefilden und Ecken dieser Erde noch harmlos an, im Vergleich zu dem, was in solchen Mega-Cities den Menschen zu drohen beginnt, wenn kein Ausweg gefunden wird in Sachen Wohn- und Lebensqualität. Eine Etagenwohnung Schweiz ist eben etwas völlig anderes als eine Slum-Unterkunft in Sao Paulo.

Die Bevölkerungsdichte auf diesem Planeten nimmt weiterhin zu, und mit ihr wachsen auch die Mega-Cities unaufhörlich weiter. Für die mittelfristige Zukunft bleibt zu hoffen, dass es den Städteplanern in der dritten Welt gelingen möge, all die noch zu lösenden sozialen Fragen in Sachen Wohnen erfolgreich lösen zu können. Gelingt dies, werden die sozialen Spannungen in diesen Städten auch wieder geringer werden.

Private Altersvorsorgen, Riester und Co.

Die private Altersvorsorge funktioniert grundsätzlich auf freiwilliger Basis. Niemand ist dazu verpflichtet sich privat versichern zu lassen, sei es durch eine Riester-Rente oder anderen Versicherungsformen. Man unterscheidet außerdem zwischen staatlich geförderten Vorsorgen und staatlich nicht geförderten Vorsorgen. Die Riester-Rente ist hier eine Möglichkeit, um staatlich geförderte Versicherungen in Anspruch zu nehmen.

Staatlich nicht geförderte Vorsorgen umfassen Aktienfonds, Sparpläne und auch den Immobilienbesitz. Bewohnt man diese selbst, so erspart man sich die monatlichen Mietkosten. Vermietet man jedoch eine Immobilie, so erhält man üblicherweise aus den Mietüberschüssen jene finanzielle Mittel, um sich seinen Lebensabend dadurch als quasi Rente finanzieren zu können.
Aktienfonds und Sparpläne werden von Kreditanstalten (Banken) angeboten. Die Beiträge werden dabei in verschiedene Fonds umgeleitet. Auf der einen Seite ermöglicht diese Form der Altersvorsorge auch eine höhere Rendite, wobei man nie das erhöhte Risiko auf der anderen Seite außer Acht lassen sollte.
Wichtig zu bemerken ist auch der Umstand, dass nur staatlich nicht geförderte Renten auch vererbbar sind. Eine Vermögenserhöhung die über Generationen verteilt wird, ist also nur durch Immobilien, Fonds und Co. möglich. Wer zum Beispiel eine geförderte Riester-Rente abschließt, der hat keine Möglichkeit der Weitergabe dieser.

Auf der anderen Seite hat man aber auch den Vorteil, dass sie nicht gepfändet werden darf. Vererbbar ist sie nur dann, wenn der Todesfall während der Phase des Einzahlens auftritt.
Grundsätzlich kann man sagen, dass nicht geförderte Vorsorgen immer mit ein bisschen mehr Risiko verbunden sind, wobei der Besitz einer Immobilie hier weitestgehend die Ausnahme darstellt, da sie auch selbst genutzt oder vermietet werden kann. Die Vorteile liegen aber klar auf der Hand, denn die Vermögenserhöhung über Generationen hinweg, sowie die Ertragsmaximierung ist bei nicht geförderten Angeboten doch deutlich höher.

Schulden für den Hausbau

Auch wenn das Leben in einem Einfamilienhaus in Amerika so ziemlich für jeden möglich ist, sind die Menschen dort keineswegs alle so wohlhabend, dass sie sich die Häuser einfach so leisten können. Es ist in den Staaten durchaus üblich, dass man sich das eigene Haus durch Schulden und Hypotheken finanzieren lässt und im Anschluss mehrere Jahrzehnte die Raten abstottern muss.
Nicht viel anders ist es hier bei uns in Europa. Der einzige Unterschied ist jener, dass das eigene Haus hierzulande eigentlich nur als zusätzlicher Luxus gilt, da sich gerade in den Ballungszentren eher die Wohnung als meist genutzter Wohnraum herauskristallisiert. Dennoch findet man auch in Europa genügend Möglichkeiten zur Baufinanzierung und kann zwischen Unterschiedlichen wählen.

Fakt ist jedoch, dass man in fast allen Fällen auf Fremdkapital zurückgreifen muss, da die eigenen finanziellen Möglichkeiten für den Hausbau einfach nicht ausreichen. Damit verbunden ist die Abbezahlung der Schuld über einen längeren Zeitraum und somit auch die Verpflichtung dazu. Bei nicht Einhalten der Bedingungen kann es durchaus passieren, dass man bankrott geht und in einen Schuldensumpf fällt, aus dem man nur schwer wieder hinaus kommt. Die Hypothek als Finanzierung ist eine weitere Möglichkeit, um für den Geldgeber eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten. Schließlich will sich dieser natürlich gewiss sein, dass er sein Geld wieder zurück und die zusätzlichen Zinsen bekommt. Ohne diesen wäre es ja ein Verlustgeschäft, wenn man jemandem Geld leiht.

Ist das eigene Haus jedoch den Stress und die Sorgen wert, wenn man über Jahrzehnte einen Kreditgeber im Nacken hat und regelmäßige Raten beiseite legen muss, da man sonst in erhebliche finanzielle Probleme geraten kann? Bei einem absolut sicheren Arbeitsplatz mit einem recht guten Grundgehalt, welches es ermöglicht, auch neben den Lebenserhaltungskosten immer ein wenig Geld beiseite zu legen ist dies sicherlich mit einem „ja“ zu beantworten. Ansonsten sollte man es sich aber lieber zweimal überlegen.

Kreditkarten häufig kostenlos

Die Kreditkarte als universelles und zugleich sicheres Zahlungsmittel ist aus den Geldbörsen deutscher Konsumenten nicht mehr wegzudenken. Sei es beim Einkauf im Kaufhaus oder bei Zahlungen im Internet oder bei der Abwicklung alltäglicher Transaktionen wie dem Zahlen an der Tankstelle oder im Restaurant: Die weltweit 25 Millionen Akzeptanzstellen machen Visa und Mastercard zu wertvollen Begleitern im Scheckkartenformat.

Die Kosten für Kreditkartenbesitzer haben sich dabei in den vergangenen Jahren erfreulich reduziert: immer mehr Banken gehen angesichts eines außerordentlich starken Wettbewerbsdruck dazu über, ihren Kunden eine gebührenfreie Kreditkarte zur Verfügung zu stellen oder aber die Jahresgebühr schon bei moderaten Umsätzen zu streichen. Auch nutzungsabhängige Entgelte insbesondere bei Einsatz der Karten im europäischen Ausland haben sich deutlich reduziert: Die EU-Kommission drängte die Kreditinstitute zu fairen und einheitlichen Gebührenstrukturen und schuf so für Verbraucher bessere Rahmenbedingungen.
Mit den gebührenfreien Kreditkarten lässt sich in vielen Fällen an allen Geldautomaten weltweit kostenlos Bargeld beziehen, wodurch sich weitere Einsparungen anbieten. Die Deutsche Kreditbank etwa bieten neben dem kostenlosen Cash-Bezug auch eine attraktive Guthabenverzinsung auf dem Kreditkartenkonto, die der eines guten Tagesgeldkontos recht nahe kommt.
Neben der DKB bietet auch die 1822direct eine kostenfreie Visakarte an. Das zur Frankfurter Sparkasse gehörende Institut bieten seinen Kunden dabei ebenso wie die Konkurrenz anderer (Direkt-) Banken einen erstklassigen Service. Während vor einigen Jahren nur Inhaber teurer Karten eine kompetente und persönliche Kundenbetreuung genießen konnten, bieten die Banken heute jedem Besitzer von Visa oder Mastercard einen ansprechenden Service. Insbesondere in Notfällen, beispielsweise im Ausland, steht schnell kompetente Hilfe zur Seite.

Angesichts der gegenwärtigen Angebotslage existiert kein Grund mehr, auf eine Kreditkarte zu verzichten. Gerade kostenlose Karten bieten sich auch als Zweikarte an, die für den Fall des Verlusts der hauptsächlich genutzten Karte bereitstehen. Ein Risiko besteht schließlich nicht: Sollten irgendwann wider Erwarten doch Gebühre eingeführt werden, kann der Kunde jederzeit kündigen und entgeht so den Belastungen.

Sandkistenpolitik

Mittlerweile ist es endgültig, dass diese Regierung nur noch bis zum Herbst Bestand haben wird und nach der Neuwahl neu zusammengestellt werden muss, in welcher Form koaliert wird, steht freilich noch in den Sternen.
Zu wünschen ist vor allem, dass sich Partner finden, die bei großen Themen wie der Finanzpolitik keine konträren Ansichten vertreten.

Denn für den Staat und damit die Steuern der Bürger geht es nicht schlicht um die Entscheidung, spare ich bei der Raika oder Sparkasse und das mit Festgeld oder Sparbuch. Hier gilt es ganz andere, viel weitsichtigere und –reichende Investitionen mit hinreichender Nachhaltigkeit zu treffen.
Da ist es schlecht, haben die einen seit Jahren kräftige öffentliche Investitionen propagiert, während sich die anderen ein striktes Sparprogramm auf die Fahnen geschrieben haben. Dieses Problem der komplett verschiedenen Ansätze, ja sogar Ansichten, hat sich quer durch die Koalition gezogen, ging es um Pensionsvorsorge oder das Gesundheitssystem. Problematisch, wenn man bis zu einem gewissen Grad gegeneinander arbeitet und gleichzeitig ein Land führen soll. Zum Glück reicht der österreichische Wohlstand soweit, auch hier Gemütlichkeit und Geduld walten zu lassen, was in vielen anderen, auch europäischen, Ländern wohl so nicht toleriert worden wäre.

Deshalb bleibt zu wünschen, dass sich die nächsten Koalitionäre parteiideologisch näher stehen als unsere aktuellen Streithähne oder zumindest eine erwachsenere und professionellere Verhandlungsbasis zwischen sich finden können. Denn, um auf das Sparer-Beispiel zurückzukommen, als Staat wartet man mit seinem Finanzhaushalt nicht einfach auf die Spar- oder Festgeldzinsen und ist mit inflationsbereinigten Realplus am Ende zufrieden. Man muss die Geschicke der ganzen Wirtschaft lenken und beeinflusst mit jeder Ausgabe die Währungsstabilität, den Finanz- sowie den Arbeitsmarkt. Dieses Bewusstsein scheint zu oft in rot-schwarz ideologischen Grabenkämpfen verloren gegangen zu sein.
Aber machen wir das Ganze österreichisch und „schau ma ma“l was die nächste Wahl bringt, leider wahrscheinlich das Gleiche…

Schade und unnötig: Advanzia-Bank schadet ihrem Ruf

Dass Tagesgeld hoch verzinst ist, ist allgemein bekannt. Und die Advanzia- Bank bietet wie andere Banken auch gute Konditionen auf ein Tagesgeldkonto an. 4,7 Prozent auf das Kapital sind eine gute Verzinsung, im Vergleich dazu würde ein Girokonto im guten Durchschnitt nur 0,125 Prozent an Zinsen anbieten.
Was aber in letzter Zeit den guten Ruf der Advanzia- Bank zerstört, ist ihr Werbeaufhänger, der 6,25 Prozent Zinsen verspricht. Hier wird p.a., also pro Jahr angegeben, gemeint ist aber, dass das Kapital für ein Jahr angelegt werden muss, was schon viele Anleger negativ bemerken mussten. Das Angebot, dass als „Einsteigerangebot“ gehandelt wird, gilt jeden Monat in der Werbung als beschränkt und bald zu Ende und muss daher wie ein Schnäppchen schnell angenommen werden.

Was der Reputation der Advenzia nun aber so schadet, ist die Tatsache, dass dieser Zinssatz im nächsten Monat wieder als einmalige Chance angepriesen wird. Und dass das Kapital eines Anlegers, der in einem Monat aus vermeintlichem Zeitdruck das Geschäft eingegangen ist, nur für die restliche Dauer des Monats so hoch verzinst wird. Das heißt, wer am 15. eines Monats sein Geld in besagtem Tagesgeldkonto anlegt, dem werden die 6,25 Prozent Zinsen nur bis zum 30./31. verrechnet. Wer also die Chance am 27. zum Beispiel noch schnell ergreifen will, der fühlt sich unnötigerweise betrogen. Denn im Monat darauf wird das vermeintliche letzte Angebot doch wieder an Neukunden gemacht. Hätte der Kunde das gewusst, hätte er erst am 1. des nächsten Monats eingezahlt und so mehr Zinsgeld gewonnen. Das hinterlässt in den Kunden leider das Gefühl, Geld verschenkt zu haben und übers Ohr gehauen worden zu sein. Die Bank wird als unseriös empfunden, eine Eigenschaft, die ein Finanzinstitut auf keinen Fall mit sich in Verbindung bringen sollte.
Es ist schade, da die Bank ja tatsächlich gute Konditionen anbietet.

Kreditkarten gut und günstig zu haben

Kreditkarten sind als ständiger Begleiter aus der Geldbörse deutscher Konsumenten nicht mehr wegzudenken. Das bargeldlose Bezahlen an der Tankstelle, im Restaurant oder bei Einkäufen im virtuellen Einkaufszentrum sowie die Möglichkeit, weltweit an Bargeld zu gelangen, machen die Plastikkarten zu einem unverzichtbaren Zahlungsmittel. Bonusprogramme, mit denen Gratisflüge und Einkaufsgutscheine ganz automatisch durch den Einsatz der Kreditkarte erworben werden, runden das Angebot ab.

So vorteilhaft eine Kreditkarte ist, so teuer ist sie in einigen Fällen auch. Dreistellige Jahresgebühren, horrende Spesen für den Bezug von Bargeld am Automaten und weitere Kosten für den Einsatz im Ausland drücken auf das Budget der Kartenbesitzer. Dabei müssten die hohen Belastungen nicht in Kauf genommen werden: Viele Banken bieten sehr leistungsfähige Kreditkarten zu äußerst günstigen Konditionen an. Im besten Fall müssen Kunden weder Jahresgebühr noch nutzungsabhängige Entgelte entrichten – Erwerb und Unterhaltung der Kreditkarte sind bei besonders günstigen Banken vollständig kostenlos.
Wer ein derart günstiges Produkt nutzen möchte, sollte auf die Suche nach Direktbanken gehen, die kein kostenintensives Filialnetz betreiben und ihren Kunden dadurch besonders günstige Konditionen bei allen Finanzprodukten bieten können. Die Kommunikation mit diesen Kreditinstituten erfolgt in der Regel via Telefon und Internet.

Auf gar keinen Fall sollten Kunden die bei vielen Karten automatisch angebotene Teilzahlungsfunktion nutzen. Diese Offerten klingen auf den ersten Blick verlockend: Der Kartensaldo braucht nicht in einem Rechnungsintervall komplett getilgt zu werden, sondern kann in Raten zurückgeführt werden. Dadurch eröffnen sich dem Karteninhaber auf der einen Seite größere Spielräume – die auf der anderen Seite allerdings mit horrenden Sollzinsen von bis zu 20 Prozent im Jahr bezahlt werden müssen. Die Teilzahlungsfunktion sollte daher keinesfalls in Anspruch genommen werden; notfalls sollten Kunden auch von sich aus einer von der Bank vollzogenen automatischen Einrichtung widersprechen.
Dennoch bleiben die kostenlosen Karten eine attraktive Möglichkeit, in Zeiten stagnierender Einkommen das private Budget spürbar zu entlasten.

Kreditkartenmarkt sehr vielfaeltig

Die Kreditkarte ist aus den Brieftaschen der Bundesbürger als Zahlungsmittel nicht mehr wegzudenken. Ob an der Tankstelle, im Restaurant oder bei der Shoppingtour im Einkaufszentrum am Wochenende: Die begehrte Plastikkarte kommt nahezu überall zum Einsatz.

Der Markt für Kreditkarten in der Bundesrepublik bietet dabei sehr vielfältige Angebote. Keinesfalls gleicht eine Karte der anderen. Vielmehr unterscheiden sich die Produkte zum einen durch ihre technischen Ausstattungsmerkmale als auch durch den Leistungsumfang, den Kunden erwerben.
So existieren drei unterschiedliche Arten von Kreditkarten. Die häufigste hierzulande anzutreffende Variante ist die Chargekarte. Hier werden die vom Inhaber getätigten Umsätze einen Monat lang gesammelt und dann in Rechnung gestellt. Für die Zeit zwischen einer Verfügung und der Abrechnung fallen keine Zinsen an; Kartenbesitzer können sich innerhalb des von der Bank eingeräumten Kreditlimits frei bewegen.
Die Debitkarte hingegen gewährt nicht ganz so viel Freiraum. Umsätze werden dem Referenzkonto umgehend belastet. Insbesondere wenn Girokonto und Kreditkarte beim gleichen Institut geführt werden, ist die Variante häufig anzutreffen. Zinsen fallen auch hier nicht an.
Schließlich gibt es noch Karten mit einer echten Kreditfunktion. Technisch gesehen handelt es sich dabei um Chargekarten. Einmal im Monat werden die verfügten Umsätze in Rechnung gestellt. Der Inhaber hat dann die Wahl, ob er die gesamte Rechnung auf einmal begleichen möchte oder aber eine Teilzahlung vorzieht. In letzterem Fall sind Sollzinsen zu entrichten. Die Kreditfunktion wird ausschließlich bei Visa und Mastercard angeboten. Da die Zinsen oft recht hoch sind, bleibt der Nutzen solcher revolvierender Konten zu hinterfragen.

In den letzten Jahren hat sich darüber hinaus eine neue Kartengattung auf dem deutschen Markt etabliert: Die so genannte Prepaid Kreditkarte erfreut sich einer wachsenden Popularität. Die Produkte sind durch den Umstand gekennzeichnet, dass dem Inhaber seitens der Bank keinerlei Kreditrahmen zur Verfügung gestellt wird, sondern dass lediglich dann mit der Karte bezahlt werden kann, wenn sich ausreichend Guthaben auf dem Kartenkonto befindet. Der Nutzen solcher Karten ist insbesondere für diejenigen Konsumenten von Bedeutung, die aufgrund einer negativen Zahlungshistorie nicht an eine übliche Karte gelangen können. Prepaid Kreditkarten sind in technischer Hinsicht Debitkarten.
Mit einer Kreditkarte erwerben Verbraucher in vielen Fällen weit mehr als nur ein komfortables Zahlungsmittel. Zusätzlich sind meist noch verschiedene Versicherungspolicen inbegriffen, wie zum Beispiel eine Reisegepäckversicherung oder auch eine Police gegen Diebstahl für mit der Karte bezahlte Waren.
Fazit: Es gibt für jeden Anspruch eine Kreditkarte, die Mehrwert schafft.

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